Aktuelles

Prof. Trabert besucht syrisches Flüchtlingslager

Faszinierend, aber auch erschütternd und bedrückend – so lassen sich die Eindrücke von Prof. Dr. Gerhard Trabert wohl am besten zusammenfassen. Für einige Tage reiste der Vorsitzende des Vereins „Armut und Gesundheit in Deutschland“ in die syrische Kriegsregion nördlich von Aleppo. Dort besuchte er Krankenhäuser in den Städten Qamishli und Kobane, um sich vor Ort ein Bild von der Lage zu machen und den Bedarf an Hilfsgütern zu koordinieren. Das vollständige Interview mit der Mainzer Allgemeinen Zeitung finden Sie hier.

SCHMITT Bauunternehmen spendet für die medizinsiche Ambulanz ohne Grenzen!

Bereits zur Weihnachtszeit hatte die Johann Schmitt Bauunternehmung GmbH & Co. KG die tolle Summe von 4.500€ zur Unterstützung unserer medizinischen Ambulanz ohne Grenzen gespendet  – hier sind Geschäftsführer Volker Schmitt und Birgit Schmitt bei der offiziellen Scheckübergabe. Wir sagen DANKE!

Nach dem Tod eines Wohnsitzlosen: Mainzer Arzt Gerhard Trabert prangert Missstände an

Nach dem Tod eines 43-jährigen Wohnsitzlosen in der Rathaus-Tiefgarage vergangene Woche (die AZ berichtete) warnt Professor Gerhard Trabert, Vorsitzender des Vereins „Armut und Gesundheit in Deutschland“, vor weiteren Todesfällen. „Jetzt ist das eingetreten, wovor wir seit Langem gewarnt haben“, sagt der Obdachlosen-Arzt in einem Pressegespräch. „Wir alle sind mitschuldig am Tod dieses EU-Bürgers.“ Die Stadt, das Land, der Bund, ja auch die Europäische Union hätten versagt.   Bereits vor vier Jahren machte Gerhard Trabert die prekäre Lage von Obdachlosen aus EU-Staaten in Deutschland öffentlich. Der Hintergrund: EU-Bürger ohne sozialpflichtige Arbeit haben laut deutschem Gesetz keinen Unterstützungsanspruch. Damit finanziert das Jobcenter auch nicht die Übernachtung in einer der Obdachlosenunterkünfte. Trotzdem stellt die Stadt vier Plätze für wohnsitzlose EU-Bürger zur Verfügung, allerdings begrenzt für zwei Wochen. „Die Stadt will damit erreichen, dass die Obdachlosen nach zwei Wochen weiterziehen. Das macht aber keiner, weil die Menschen hier ihr soziales Netzwerk haben“, meint Trabert. Also schliefen die Obdachlosen auf der Straße. „Bei diesen Temperaturen kann das das Todesurteil sein.“ Den vollständigen Artikel aus der Mainzer Allgemeinen Zeitung finden Sie hier.

Bedürftigen EU-Bürgern helfen

Der Mainzer Obdachlosen-Arzt Gerhard Trabert hat die rheinland-pfälzische Landesregierung zu mehr Geld für die Versorgung obdachloser EU-Bürger aufgefordert. Trabert sprach sich am Mittwoch in Mainz für einen Gesundheitsfonds aus, in den Mittel für Benachteiligte fließen sollen. Auch im Bundesrat solle Rheinland-Pfalz auf die Situation obdachloser EU-Bürger aufmerksam machen. Wer aus einem EU-Staat kommt, aber in Deutschland keine feste Arbeitsstelle hat, ist ohne Anspruch auf finanzielle Unterstützung. Den vollständigen Artikel aus Die Welt finden Sie hier.

Neujahrsempfang des Kreisverbandes von Bündnis 90/Die Grünen: Gastredner Gerhard Trabert warnt vor „Enthumanisierung der Gesellschaft“

Der Arzt und Gründer des Vereins „Armut und Gesundheit in Deutschland“ kümmert sich um die medizinische Versorgung bedürftiger Menschen und unternimmt auch immer wieder Auslandseinsätze – etwa als ziviler Seenotretter im Mittelmeer. In seinem Vortrag [auf dem Neujahrsempfang des Kreisverbandes von Bündnis 90/Die Grünen] ging Trabert mit der europäischen Flüchtlingspolitik hart ins Gericht. „Wir beklagen uns über Trump, obwohl die EU das Gleiche macht“, spitzte er die Problematik zu. Ein Skandal sei es, dass Deutschland und die EU die libysche Küstenwache unterstützen wollten, um den Flüchtlingsstrom nach Europa einzudämmen. Die Küstenwache bestehe aus Gangstern, die Flüchtende misshandele, foltere und vergewaltige. Man solle lieber überlegen, wie man legale Zugangswege schaffen könne. Auf Deutschland bezogen, warnte Trabert vor „einer Enthumanisierung unserer Gesellschaft“, er verurteilte Populismus und die zunehmende Gewalt gegen Flüchtlinge. Das Problem müsse man an der Wurzel packen, indem man soziale Ungerechtigkeiten beseitige. Es könne doch nicht sein, dass Manager wie der frühere VW-Chef Winterkorn über 3000 Euro Rente pro Tag bekämen, während sich andere keine medizinische Versorgung leisten könnten. An die Grünen appellierte Trabert, dieses Thema im Bundestagswahlkampf zu besetzen. Den vollständigen Artikel aus der Mainzer Allgemeinen Zeitung finden Sie hier.

Gerhard Trabert: Ohne Familie, Unterkunft und gesundheitliche Versorgung … Zur Situation von »Straßenkindern« in Kenia

Vor zwei Jahren nahm der Arzt und Sozialpädagoge Gerhard Trabert an einem zweiwöchigen medizinischen Hilfseinsatz in Kenia, in der Region Kisumu am Victoriasee, teil. Mit einer Gruppe von Ärzten, Krankenschwestern, einer Physiotherapeutin, einer Altenpflegerin und einem Apotheker, die sich für die deutsche Hilfsorganisation Ubuntu e.V. engagieren, untersuchte und behandelte das Team häufig von extremer Armut betroffene Kenianer. Im Rahmen dieses Hilfseinsatzes fuhr ein Teil dieser Gruppe zu der drittgrößten kenianischen Stadt, Kisumu, und nahm dort Kontakt mit Kindern auf, die auf der Straße leben. Aufgrund der Erlebnisse und Erfahrungen bei diesem Einsatz entstand 2016 ein aufsuchendes medizinisches Hilfsprojekt, das so genannte Arztmobil, das sich für die Verbesserung der Gesundheitsversorgung von Straßenkindern in Kisumu engagiert. Den vollständigen Artikel finden Sie hier.

Fotobuch: Arzt der Armen

  Arzt der Armen Das Fotobuch des Fotografen Andreas Reeg, erschienen im Kehrer-Verlag. Das Buch ist für 29,90 Euro im Handel (auch über unseren Verein) erhältlich. Wenn Sie direkt über unsereren Verein bestellen, erheben wir eine Versandkostenpauschale von 5,00 Euro. Sollten die tatsächlichen Versandkosten unter diesem Pauschalbetrag liegen, unterstützen Sie mit dem Restbetrag die Arbeit unseres Vereins. Das Fotobuch gibt es jetzt im Spendenshop unserer Website Seit 05.07.2017 ist das Fotobuch bereits im Handel erhältlich. Wir haben es nun dem Angebot in unserem Shop hinzugefügt, gerne können Sie sich dort darüber informieren und das Buch natürlich auch direkt bei uns bestellen. zum Spendenshop

Aufruf für eine Gesellschaft ohne Kinderarmut

„Wir wollen eine Gesellschaft, der jedes Kind gleich viel wert ist!“ „Wir, die wir uns Erwachsen nennen, sollten aus unseren Fehlern in der Vergangenheit lernen und nicht nur betonen, dass die Kinder unsere Zukunft sind. Vielmehr müssen wir realisieren, dass sie uns in der Gegenwart – im hier und jetzt – brauchen. Wir sollten Kindern ressourcenorientiert und nicht defizitorientiert begegnen. Dies bedeutet, dass wir ausdauernd und nachhaltig die Kreativität, die Phantasie und die Kompetenz, also die Fähigkeiten und Fertigkeiten unserer Kinder, suchen und fördern müssen. Dies ist die Aufgabe der sogenannten Erwachsenen.“ (Gerhard Trabert) Armut und Gesundheit in Deutschland e.V. fordert deshalb zusammen mit mehr als 30 Organisationen und Experten die Politik auf, Armut und Ausgrenzung wirksam zu bekämpfen – durch eigenständige und einheitliche Geldleistungen für alle Kinder und Jugendlichen.

Sie lebte auf ihre ganz spezielle Weise in Mainz

Zum Tod von Frau Schneider: Die Rückmeldungen in den letzten Tagen haben gezeigt, wie viele Menschen in Mainz Frau Schneider kannten und sich um sie kümmerten. Die Angehörigen von Frau Schneider, die übrigens immer wieder versuchten ihr zu helfen, und sie zu einem Leben in einer Wohnung zu motivieren, haben uns mitgeteilt, dass sich Frau Schneider eine anonyme Beerdigung wünschte. Eine Teilnahme an dieser Beerdigung ist also nicht möglich. Wir werden aber am kommenden Freitag, den 1. Juli um 14.30 Uhr, auf der Zitadelle Bau 1 F, eine öffentliche Gedenkfeier zu Ehren von Frau Schneider durchführen. Wenn das Wetter es zulässt, wird die Gedenkfeier im Freien stattfinden – wenn es regnet, dann in den Räumen unseres Vereins. Alle Interessierten sind dazu herzlich eingeladen!

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